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Erläuterungen zur Kosten- und Leistungsrechnung des RPA 1998 Zwischenbericht zum 30.06.98 vom 18.08.98
1. Allgemeines Seit 01.01.97 wird für das Rechnungsprüfungsamt eine Kosten- und Leistungsrechnung geführt. Dies erfolgt mit Hilfe des EDV-Programms IRP durch das Hauptamt. Die Kostenrechnung wird aus der Kameralistik entwickelt. Die dortigen Buchungsvorgänge werden in das IRP-Programm übertragen. Die Ressourcen und Einnahmen des Rechnungsprüfungsamtes sind im Haushaltsplan ausschließlich in Unterabschnitt 0100 abgebildet. Dieser Unterabschnitt spiegelt gleichzeitig die Produkte des Rechnungsprüfungsamtes wider. Die einzelnen Produkte des Rechnungsprüfungsamtes sind in der Kosten- und Leistungsrechnung als Kostenstellen dargestellt. Dadurch können Kosten und Erlöse, aber auch Leistungen eindeutig zugeordnet werden. Die Aufteilung der Kosten auf die einzelnen Kostenstellen erfolgte für die Produktkalkulation und auch die Kostenrechnung selbst anhand von Schätzungen. Wie die Ergebnisse den Zwischenabschlusses 1998 zeigen, weichen deshalb die Ist-Werte nur unwesentlich von denen der Plan-Werte ab (jeweils bezogen auf ½ Jahr). Ein anderes Verfahren der "Kostenzuordnung" auf die einzelnen Kostenstellen (Produkte) ist derzeit noch nicht möglich. Ziel ist es, in zukünftigen Kosten- und Leistungsrechnungen die Kosten exakt dort zuzuordnen, wo sie entstanden sind. Dazu ist es erforderlich, daß jeweils Aufzeichnungen über den entstandenen Aufwand geführt werden. Das Rechnungsprüfungsamt strebt an, dieses Ziel über die Ermittlung von Stundenverrechnungssätzen zu erreichen, die außer den reinen Personalkosten auch die Sachkosten, Gemeinkosten und kalkulatorischen Kosten berücksichtigen. Anhand von Zeitaufzeichnungen der Mitarbeiter lassen sich die entstandenen Kosten dann eindeutig den Produkten zuordnen. Auf dieser Grundlage werden auch die Erlöse ermittelt, die das Rechnungsprüfungsamt ausschließlich in Form von internen Leistungsverrechnungen erzielt. Mit Zeitaufzeichnungen wurde im Jahr 1997 begonnen. Das Verfahren ist nicht deshalb noch nicht ganz ausgereift und wird ständig verbessert. Für das Jahr 1998 werden die Kosten und Erlöse noch zum größten Teil aufgrund von Schätzungen ermittelt. Erst für das Jahr 1999 ist mit einer exakteren Kosten- und Erlöszuordnung zu rechnen. Wir beschränken uns in diesem Auswertungs- und Erläuterungsbericht deshalb auch auf einige grundsätzliche Darstellungen zu den einzelnen Produktgruppen und den Kostenarten. Der folgende Bericht enthält jeweils die finanzwirtschaftlichen Kennzahlen zu den einzelnen Produktgruppen und Produkten sowie die Produktbeschreibungen. Bei den Produktbeschreibungen wurden die Leistungsdaten zum 30.06.98 nicht ermittelt, sondern die Kalkulationen für die Jahre 1998 und 1999 dargestellt.
2. Rechnungsprüfungsamt insgesamt Die folgende Tabelle zeigt das Zwischenergebnis 1998 für das Rechnungsprüfungsamt
3. Kostenrechnung 3.1 Produktgruppe Verwaltungsmodernisierung, Neue Steuerungsmodelle 3.11 Konzepte und Strategien zur Steuerung der Gesamtverwaltung 3.12 Handlungsrahmen für die Fachbereiche 3.13 Definition und Beschreibung von Produkten, Kontraktmanagement, Kennzahlen 3.14 Unterstützung des Fachbereichscontrollings 3.15 Organisationsberatung und -entwicklung, Marketing 3.16 Konzepte und Strategien zur Personalwirtschaft und -arbeit 3.2 Produktgruppe Querschnittsprüfungen und Prüfungen für die Gesamtverwaltung 3.21 Prüfung der Jahresrechnung 3.23 Prüfung der Organisation, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Verwaltung 3.3 Produktgruppe Einzelprüfungen 3.32 Prüfung der Einnahmen3.34 Prüfung von Kostenrechnungen 3.35 Prüfung städtischer Bauten 3.36 Prüfung der Vorräte und Vermögensbestände der Stadt 3.37 Prüfung von Vergaben und Prüfung von Anordnungen in Einzelfällen 3.38 Sonstige Prüfungen 3.41 Organisationsberatung, Betriebsberatung 3.42 Beratung in Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen
4. Kostenartenrechnung
Bad Kreuznach, den 18.08.98 I. A.
(Fluhr)
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