Erläuterungen zur Kosten- und Leistungsrechnung des RPA 1998

Abschlußbericht zum 31.12.98

vom 30.03.99

 

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Inhalt:

Seite:

1. Allgemeines

2. Rechnungsprüfungsamt insgesamt

3. Kostenstellenrechnung

3.1 Produktgruppe Verwaltungsmodernisierung, Neue Steuerungsmodelle

3.2    Produktgrupppe Querschnittsprüfungen und Prüfungen für die Gesamtverwaltung

3.3 Produktgruppe Einzelprüfungen

3.4 Produktgruppe Beratung

4. Kostenartenrechnung

 

1.    Allgemeines

Seit 01.01.97 wird für das Rechnungsprüfungsamt eine Kosten- und Leistungsrechnung geführt. Dies erfolgt mit Hilfe des EDV-Programms IRP durch das Hauptamt. Die Kostenrechnung wird aus der Kameralistik entwickelt. Die dortigen Buchungsvorgänge werden in das IRP-Programm übertragen. Die Ressourcen und Einnahmen des Rechnungsprüfungsamtes sind im Haushaltsplan ausschließlich in Unterabschnitt 0100 abgebildet. Dieser Unterabschnitt spiegelt gleichzeitig die Produkte des Rechnungsprüfungsamtes wider.

Die einzelnen Produkte des Rechnungsprüfungsamtes sind in der Kosten- und Leistungsrechnung als Kostenstellen dargestellt. Dadurch können Kosten und Erlöse, aber auch Leistungen eindeutig zugeordnet werden.

Die Aufteilung der Kosten auf die einzelnen Kostenstellen erfolgte für die Produktkalkulation und auch die Kostenrechnung selbst anhand von Schätzungen. Ein anderes Verfahren der "Kostenzuordnung" auf die einzelnen Kostenstellen (Produkte) ist derzeit noch nicht möglich.

Ziel ist es, in zukünftigen Kosten- und Leistungsrechnungen die Kosten exakt dort zuzuordnen, wo sie entstanden sind. Dazu ist es erforderlich, daß jeweils Aufzeichnungen über den entstandenen Aufwand geführt werden. Das Rechnungsprüfungsamt strebt an, dieses Ziel über die Ermittlung von Stundenverrechnungssätzen zu erreichen, die außer den reinen Personalkosten auch die Sachkosten, Gemeinkosten und kalkulatorischen Kosten berücksichtigen. Anhand von Zeitaufzeichnungen der Mitarbeiter lassen sich die entstandenen Kosten dann eindeutig den Produkten zuordnen. Auf dieser Grundlage werden auch die Erlöse ermittelt, die das Rechnungsprüfungsamt ausschließlich in Form von internen Leistungsverrechnungen erzielt.

Mit Zeitaufzeichnungen wurde im Jahr 1997 begonnen. Das Verfahren ist deshalb noch nicht ganz ausgereift und wird ständig verbessert. Für das Jahr 1998 wurden die Kosten und Erlöse noch zum größten Teil aufgrund von Schätzungen ermittelt. Erst für das Jahr 1999 ist mit einer exakteren Kosten- und Erlöszuordnung zu rechnen. Wir streben an, dann die Personalkosten entsprechend den durchgeführten Aufzeichnungen direkt auf die einzelnen Produkte zu verbuchen.

Dieser Auswertungs- und Erläuterungsbericht enthält einige grundsätzliche Darstellungen zu den einzelnen Produktgruppen und den Kostenarten. Neben den finanzwirtschaftlichen Kennzahlen sind auch die Leistungsdaten für das abgelaufene Jahr 1998 dargestellt.

 

2.    Rechnungsprüfungsamt insgesamt

Die folgende Tabelle zeigt das Abschlußergebnis 1998 für das Rechnungsprüfungsamt

1410

1420

1430

Verwaltungsmodernisierung,

Neue Steuerungsmodelle

Querschnittsprüfungen und Prüfungen für die Gesamtverwaltung

Einzelprüfungen

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Einnahmen

78.559

112.986

86.805

38.998

315.746

267.375

Ausgaben

240.657

230.513

96.612

91.174

368.669

333.268

Überschuß / Defizit

-162.098

-117.527

-9.807

-52.176

-52.923

-65.893

Deckungsgrad

33%

49%

90%

43%

86%

80%

1440

Beratung

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Einnahmen

125

6.251

Ausgaben

6.269

6.227

Überschuß / Defizit

-6.144

24

Deckungsgrad

2%

100%

Produktgruppe insgesamt:

1400

Rechnungsprüfungsamt insgesamt

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Einnahmen

481.234,36

425.609,53

Ausgaben

712.206,64

661.181,53

Überschuß / Defizit

-230.972,28

-235.572,00

Deckungsgrad

67,57%

64,37%

Der Kostendeckungsgrad liegt geringfügig unter dem von 1997. Ursprünglich war vorgesehen, schon 1998 das Ergebnis ausgeglichen zu gestalten. Dies ist aufgrund der durchgeführten Verrechnungsart nicht gelungen. Während 1997 die Kosten noch im reinen Umlageverfahren verrechnet wurden, sollten 1998 die Kosten jeweils zur Hälfte im Umlageverfahren und aufgrund von Einzelabrechnungen den Fachdienststellen angelastet werden. Von den gesamten internen Erlösen in Höhe von rd. 425 TDM wurden rund 330 TDM durch das Umlageverfahren erzielt und "nur" 95 TDM durch Einzelabrechnungen. Dies hat insbesondere folgende Gründe:

Die folgende Grafik zeigt den Kostenanteil der einzelnen Produktgruppen an den Gesamtkosen des Rechnungsprüfungsamtes:

Nach wie vor nehmen Einzelprüfungen im Leistungsspektrum des Rechnungsprüfungsamtes den größten Anteil der Ressourcen in Anspruch. Allerdings ist er gegenüber 1997 etwas zurückgegangen. Die Beratungsleistungen konnten demgegenüber etwas ausgebaut werden.

Ausgehend von Überlegungen, die Rolle des Rechnungsprüfungsamtes im Neuen Steuerungsmodell neu zu definieren (siehe auch KGSt-Bericht Nr. 2/97) sind Beratungsleistungen forciert anzubieten und die Einzelprüfungen auf das notwendigste Maß zurückzuführen. Wir streben eine solche Umstrukturierung im Rechnungsprüfungsamt an, weisen jedoch darauf hin, daß ein solcher Veränderungsprozeß mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird.

Das Rechnungsprüfungsamt muß sich zunehmend als Anbieter interner Beratungs- und Serviceleistungen verstehen. Es hat im Prinzip die Kosten, die es verursacht, durch Aufträge und interne Leistungsverrechnungen zu erwirtschaften. Auch dieser Veränderungsprozeß wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen, und auch deshalb wurde für 1998 und wird voraussichtlich für das Jahr 1999 noch keine 100 %ige Kostendeckung erreicht .

3. Kostenstellenrechnung

3.1    Produktgruppe Verwaltungsmodernisierung, Neue Steuerungsmodelle

3.11    Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

1411

1412

1413

Konzepte und Strategien zur Steuerung der Gesamtverwaltung

Handlungsrahmen für die Fachbereiche

Definition und Beschreibung von Produkten, Kontraktmanagement, Kennzahlen

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Einnahmen

8.971

10.379

8.845

9.583

44.086

48.956

Ausgaben

21.805

23.693

22.884

22.155

109.507

100.584

Überschuß / Defizit

-12.834

-13.314

-14.039

-12.572

-65.421

-51.627

Deckungsgrad

41%

44%

39%

43%

40%

49%

1414

1415

1416

Unterstützung des Fachbereichscontrollings

Organisationsberatung und -entwicklung, Marketing

Konzepte und Strategien zur Personalwirtschaft und -arbeit

Ergebnis 97 Ergebnis 98 Ergebnis 97 Ergebnis 98 Ergebnis 97 Ergebnis 98
Einnahmen

4.004

12.648

3.991

18.383

8.662

13.037

Ausgaben

28.185

26.670

29.662

28.570

28.614

28.840

Überschuß / Defizit

-24.181

-14.023

-25.671

-10.186

-19.952

-15.803

Deckungsgrad

14%

47%

13%

64%

30%

45%

Produktgruppe insgesamt:

1410

Verwaltungsmodernisierung, Neue Steuerungsmodelle

     

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Einnahmen

78.559

112.986

Ausgaben

240.657

230.513

Überschuß / Defizit

-162.098

-117.527

Deckungsgrad

33%

49%

3.12    Leistungskennzahlen

3.121 Konzepte und Strategien zur Steuerung der Gesamtverwaltung

Beantragung von Ausnahmegenehmigungen, Konzepte zur Umsetzung, Organisationsstruktur, Verwaltungsmodernisierung, zum Berichtswesen und Controlling, Qualitätsmanagement, Durchführung von Bürgerbefragungen, Prüfungen durch den Landesrechnungshof bezüglich Ausnahmegenehmigungen, Zusammenarbeit mit Städtetag, KGSt, Universitäten u. a., RPA-Net, RPA-Internet, Herausgabe der NSM-News

Zielgruppe

Verwaltungsführung, Amt 10

Ziele

- Anpassung der Organisationsstruktur der Verwaltung bis zum Jahr 2005

- Umstellung der Gesamtverwaltung

- auf die outputorientierte Steuerung bis zum Jahr 2000

- auf die produktorientierte Budgetierung bis zum Jahr 2000

- Einführung eines Berichtswesens und Controllings bis zum Jahr 2000

- Einführung eines Qualitätsmanagements bis zum Jahr 2000

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Beantragung von Ausnahmegenehmigungen von Vorschriften, z. B. nach der GemO, GemHVO und GemKVO sowie Berichte hierzu an die Aufsichtsbehörde bzw. das Innenministerium

1

1

1

Prüfung durch den Landesrechnungshof bezüglich Ausnahmegenehmigungen von der GemHVO; Auswertung der Ergebnisse  

1

1

Entwurf einer Dienstvereinbarung zum Neuen Steuerungsmodell (noch nicht abgeschlossen)  

1

1

Konzeption für einen produktorientierten Haushaltsplan  

1

1

Durchführung allgemeiner Bürger/-innenbefragungen und Auswertung - Zahl der Befragungen

635

364

500

Herausgabe und Betreuung des RPA-Net (inkl. Personalrat, Frauenbeauftragte und VHS) - Zahl der Seiten  

846

900

Herausgabe und Betreuung des RPA-Internet - Zahl der Seiten  

41

50

Herausgabe der NSM-News - Zahl der Ausgaben

4

3

3

Erläuterungen

Das RPA hat im Juni 1996 den 4. Bericht zum Neuen Steuerungsmodell vorgelegt und die Ämter 10 und 20 zu Stellungnahmen zu den Vorschlägen aufgefordert. Bisher sind keine Stellungnahmen eingegangen. Der 4. Bericht beinhaltet alle hier aufgeführten Leistungen. Insbesondere die Fragen der zukünftigen Verwaltungsorganisation sollten 1999 erneut diskutiert, die dazu gemachten Vorschläge weiterentwickelt werden. Voraussichtlich noch 1999 soll ein 5. Bericht zum Neuen Steuerungsmodell herausgegeben werden.

1998 wurde mit dem Aufbau eines verwaltungsinternen Informationsnetzes - RPA-Net - begonnen. Die Mitarbeiter/-innen können über ihre angeschlossenen PC-Arbeitsplätze dort interessante Informationen über das Neue Steuerungsmodell und das RPA abrufen. Über das RPA-Net können auch andere Dienststellen ihre Informationen anbieten. 1998 haben sich die Frauenbeauftragte, der Personalrat und die VHS dem RPA-Net angeschlossen.

 

3.122 Handlungsrahmen für die Fachbereiche

Es handelt sich um Entwürfe für allgemeine und besondere Dienst- und Geschäftsanweisungen, Richtlinien und Regeln

Zielgruppe

Verwaltungsführung, Amt 10

Ziele

Schaffung eines Handlungsrahmens für ziel- und ergebnisgesteuerte Fachbereiche

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Regelungen zum allgemeinen Dienstbetrieb (Neufassung der Ziffer 7.1 AGA)  

1

 
Regelungen zur Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans, zur Haushaltsplangestaltung und zur Budgetierung (Budgetierungs-Richtlinien)

1

1

 
Regelungen zur dezentralen Ressourcenverantwortung, Einzelregelungen und Entwurf von Richtlinien

1

 

1

Regelungen zum Controlling (Controlling-Richtlinien)

1

1

 
Regelungen zur Auftragsvergabe (Neufassung der Vergabe-DA)

1

1

 
Regelungen zur Personalbeschaffung und -verwaltung

1

   
Regelungen zum TUI-Einsatz (EDV-Richtlinien)

1

1

 
Regelungen zur Raumplanung, -verteilung, Gebäude- und Raumverwaltung

1

   
allgemeine organisatorische Regelungen      
sonstige Regelungen      
Neufassung der Einnahmen-Einzugs-DA  

1

1

Richtlinien zur internen Leistungsverrechnung (ILV-Richtlinien)  

1

 
Richtlinien zur Organisation der Wirtschaftsförderung (Wifö-Richtlinien) - Mitwirkung  

1

 
Richtlinien zur Anlagenrechnung  

1

1

Leitlinien für das Finanzcontrolling  

1

1

Erläuterungen

Die aufgeführten Dienstanweisungen, Richtlinien und Leitlinien wurden bzw. werden im genannten Zeitraum vom RPA er- oder überarbeitet. In 1999 sollen weitere bestehende Dienstanweisungen und Richtlinien überarbeitet werden.

 

 

3.123 Definition und Beschreibung von Produkten, Kontraktmangagement

Zu diesem Produkt zählen Ziel- und Aufgabenbestimmungen, Aufgabenkritik, Produktdefinitionen und -beschreibungen, Definition von Leistungs- und Finanzzielen, Budgetermittlungen, Betreuung von Ämtern bei der Mitarbeit in interkommunalen Vergleichsringen (IKO-Netz etc.)

Zielgruppe

alle Ämter und Fachbereiche der Verwaltung

Ziele

Outputorientierte Steuerung der Gesamtverwaltung, produktorientierte Haushaltsplanung,

Vereinbarung von Kontrakten

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Produktentwicklung für die technischen Ämter der Bauverwaltung

1

1

1

Produktentwicklung für die Stadtkasse  

1

1

Produktentwicklung für das Rechtsamt    

1

Zusammengefaßte Produktbeschreibungen im Haushaltsplan für die Ämter 10, 14, 21, 30, 32, 40, 50, 51, 60, 61, 65, 66 und 67    

1

Teilnahme am Vergleichsring Soziales    

1

Teilnahme am Vergleichsring Sportstätten    

1

Erläuterungen

1996 wurde in den Ämtern 14, 50, 60, 61, 65, 66 und 67 mit den Produktbeschreibungen begonnen. Die Produktbeschreibungen der Ämter 14, 50 und 60 konnten 1997 vollständig vorgelegt werden. Das Erstellen der Produktbeschreibungen für die Ämter 61 bis 67 gestaltete sich schwieriger als erwartet. Sie sollen nunmehr spätestens 1999 vorgelegt werden.

Für die Stadtkasse wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die unter Federführung des RPA die Produkte definieren und beschreiben soll. Die Arbeitsgruppe hat ihre Arbeit im Juli 1998 aufgenommen. Inzwischen liegen die Produktbeschreibungen und -kalkulationen vor. Mit der Kostenrechnung soll 1999 begonnen werden.

Für das Rechtsamt sollen die Produktbeschreibungen noch 1999 erstellt werden.

Das Jugendamt nimmt derzeit an einem Modellprojekt "Hilfen zur Erziehung" des Landes teil. Ziel dieses Projekts ist die Schaffung innovativer Arbeitsansätze und Konzeptionen im Bereich der Hilfen zur Erziehung. Die Produktbeschreibungen für diesen Bereich wurden daher zurückgestellt, bis erste Ergebnisse aus diesem Modellprojekt vorliegen.

1988 und 1999 wurden zusammengefaßte Produktbeschreibungen für die Ämter 10, 14, 32, 40, 50, 51, 60, 66 und 67 entwickelt und jeweils im Haushaltsplan abgebildet. Ziel ist die flächendeckende Produktdarstellung im Haushaltsplan.

Qualitätsbeschreibung

Einzelne Maßnahmen werden innerhalb eines bestimmten Zeitraums durchgeführt

 

3.124 Unterstützung des Fachbereichscontrolling

Unterstützung bei der Kostenrechnung, der Erstellung von Zwischen- und Abschlußberichten und Einzelregelungen zum Berichtswesen

Zielgruppe

alle Ämter und Fachbereiche der Verwaltung

Ziele

Flächendeckende Einführung eines standardisierten Berichtswesen und Organisation des Controllings auf der Fachbereichsebene

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Unterstützung bei der Kostenrechnung - Besprechungen mit den Kostenrechnern

1

3

4

Aufbereitung der Daten zum Finanzcontrolling  

2

4

Unterstützung bei der Entwicklung der Kostenstellenpläne  

3

6

Erläuterungen

Es handelt sich um Kostenstellenpläne für die Ämter 14, 21, 50, 60, 61, 65, 66 und 67.

Vom RPA wurde beispielhaft ein vereinfachtes Verfahren zum Finanzcontrolling entwickelt. Die ersten Ergebnisse zum 30.06.98 und zum 30.09.98 wurden zur Information der Dienststellen in das RPA-Net eingestellt. Zum 31.03.99 soll das Verfahren eingeführt werden. 1998 wurde beispielhaft der Auswertungs- und Erläuterungsbericht des RPA in das RPA-Net eingestellt.

 

3.125 Organisationsberatung und -entwicklung, Marketing

Analytische Personalbemessungen, Mitwirkung bei Stellenbewertungen, Unterstützung der Fachdienststellen in organisatorischen Fragen, produktorientierte Bürgerbefragungen

Zielgruppe

Verwaltungsführung, Amt 10, alle Ämter und Fachbereiche der Verwaltung

Ziele

- komplettes Beratungsangebot

- Erfüllung der im Auftrag vereinbarten Zielsetzung, Kundenzufriedenheit

- im Wettbewerb mit privaten Anbietern bestehen

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Stellenbewertungen (Mitwirkung in der Bewertungskommission, Zahl der bewerteten Stellen)

10

3

10

Konzeption, Durchführung, Auswertung und Analyse von produktorientierten Bürger/-innenbefragungen - Auswertung der Befragung im Kulturbereich -  

1

1

Erläuterungen

Bisher wurde keine Organisationsberatung, -entwicklung durch das Amt 14 durchgeführt. Lediglich bei der Stellenbewertung wurde mitgewirkt. Es ist in der Verwaltung darauf hinzuweisen, daß durch das Amt 14 Organisationsberatungen durchgeführt werden können.

1997 und 1998 wurden für das Amt 40 Kundenbefragungen für die Bereiche Weiterbildung, kulturelle Veranstaltungen, Bibliothek und Museen entwickelt und ausgewertet.

 

3.126 Konzepte und Strategien zur Personalwirtschaft und ?arbeit

Durchführung von Mitarbeiterbefragungen, Konzepte zur Personalarbeit/-wirtschaft, Einzelkonzepte zu bestimmten Fragen

Zielgruppe

Verwaltungsführung, Amt 10

Ziele

- Personalentwicklungskonzeption bis zum Jahr 1999

- Konzepte zur Personalarbeit im Rahmen des NSM im Jahr 1999

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Konzepte zur Personalarbeit/-wirtschaft

1

1

 
Konzeption, Durchführung, Auswertung und Analyse von Mitarbeiter/-innenbefragungen

1

   
Einzelkonzepte zu bestimmten Fragen - Verwaltungskultur/Leitbildentwicklung

1

   
Einzelkonzepte zu bestimmten Fragen - Mitarbeitergespräch

1

   
Einzelkonzepte zu bestimmten Fragen - Arbeitszeit und -gestaltung

1

   
Einzelkonzepte zu bestimmten Fragen - Kommunikation und Information

1

   
Richtlinien zur flexiblen Stellenbewertung  

1

1

Erläuterungen

Aufgrund der Mitarbeiter/-innenbefragung im November 1995 wurde unter Federführung des Amtes 14 eine Arbeitsgruppe gebildet, die zu den Themen Verwaltungskultur/Leitbildentwicklung zwei weitere Befragungen durchgeführt hat. Darüberhinaus wurden zu den Themen

- Arbeitszeit/-gestaltung

- Neues Steuerungsmodell

- Das Mitarbeitergespräch

mit Mitarbeitern/-innen des Amtes 51 Informationsmärkte durchgeführt. Die Arbeitsgruppe hat im März 1997 einen Bericht über ihre Arbeit vorgelegt. Eine Reaktion darauf ist bisher nicht erfolgt.

Der Bericht der Arbeitsgruppe behandelt unter anderem auch das Thema Kommunikation und Information. Aufgrund der dort gemachten Vorschläge gibt das Amt 14 seit Anfang 1997 die "NSM-News" - Berichte und Informationen zum Neuen Steuerungsmodell für die Mitarbeiter/-innen der Stadtverwaltung Bad Kreuznach - heraus. Bisher sind 6 Ausgaben erschienen.

Aus dem gleichen Grund wurde vom RPA im Mai 1998 ein verwaltungsinternes Informationsnetz - RPA-Net - entwickelt. Die Mitarbeiter/-innen können über ihre angeschlossenen PC-Arbeitsplätze dort interessante Informationen über das Neue Steuerungsmodell und das RPA abrufen.

Im Jahr 1998 hat das RPA Vorschläge für die Flexibilisierung der Stellenbewertung erarbeitet. Die damit verbundenen Ausnahmeregelungen von beamtenrechtlichen Vorschriften wurden mittlerweile beantragt. Das Verfahren soll nach Möglichkeit 1999 eingeführt werden.

 

3.2    Produktgruppe Querschnittsprüfungen und Prüfungen für die Gesamtverwaltung

3.21    Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

      1421

      1422

      1423

      Prüfung der Jahresrechnung

      Prüfung der Stadtkasse

      Prüfung der Organisation, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Verwaltung

      Ergebnis 97

      Ergebnis 98

      Ergebnis 97

      Ergebnis 98

      Ergebnis 97

      Ergebnis 98

      Einnahmen

      27.523

      10.689

      45.562

      22.625

      13.720

      5.684

      Ausgaben

      25.439

      24.619

      55.966

      51.441

      15.208

      15.113

      Überschuß / Defizit

      2.085

      -13.930

      -10.404

      -28.816

      -1.488

      -9.429

      Deckungsgrad

      108%

      43%

      81%

      44%

      90%

      38%

      Produktgruppe insgesamt:

      1420

      Querschnittsprüfungen und Prüfungen für die Gesamtverwaltung

      Ergebnis 97

      Ergebnis 98

      Einnahmen

      86.805

      38.998

      Ausgaben

      96.612

      91.174

      Überschuß / Defizit

      -9.807

      -52.176

      Deckungsgrad

      90%

      43%

 

3.22    Leistungskennzahlen

3.221 Prüfung der Jahresrechnung

Schlußbericht einschl. Prüfungen, Sitzungen des RP-Ausschusses

Zielgruppe

Verwaltungsführung

Ziele

Gewinnung von Grundlagenmaterial. Budgetvollzug für die Verwaltungssteuerung hinsichtlich ökonomischer und effektiver Aufgabenerfüllung

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Erstellung des Schlußberichts (einschließlich Prüfungen)

1

1

1

Auswertung der Berichte der Fachdienststellen und der Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses

20

26

20

Sitzungen des Rechnungsprüfungsausschusses zur Vorbereitung des Entlastungsbeschlusses

6

7

5

Veröffentlichung

1

1

1

Erläuterungen

Die Jahresrechnung 1995 wurde dem RPA erst im April 1997 vorgelegt. Das RPA hat den Schlußbericht am 21.05.97 fertiggestellt. Die Prüfung der Jahresrechnung durch den Rechnungsprüfungsausschuß konnte erst am 30.03.98 beendet werden, so daß die Entlastung durch den Rat erst im April 98 erteilt werden konnte.

Die Jahresrechnung 1996 ist ebenfalls verspätet vorgelegt worden, und zwar im Februar 1998. Das RPA hat den Schlußbericht am 06.04.98 fertiggestellt und vorgelegt. Die Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuß wurde am 22.10.98 beendet, der Entlastungsbeschluß durch den Stadtrat erfolgte am 29.10.98.

Die Vorlage der Jahresrechnung 1997 erfolgte im Oktober 1998. Das RPA hat den Schlußbereicht am 15.12.98 vorgelegt. Die Entlastung durch den Stadtrat soll spätestens bis Juni 1999 erfolgen.

Qualitätsbeschreibung

Vorlage des Prüfungsberichtes spätestens 6 Monate nach Vorlage der Jahresrechnung.

 

3.222 Prüfung der Stadtkasse

Erstellung von Prüfplänen und des Berichts einschl. Prüfungen, Auswertung der Berichte der Fachdienststellen

 

Zielgruppe

Verwaltungsführung, Fachbereiche

Ziele

Gewinnung von Grundlagenmaterial zum Budgetvollzug für die Verwaltungssteuerung

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Erstellen von Prüfplänen

1

1

1

Erstellung des Berichts (einschließlich Prüfungen)

1

1

1

Auswertung der Berichte der Fachdienststellen

5

3

3

Erläuterungen

Der Kassenprüfungsbericht 98 wurde am 21.10.98 vorgelegt.

Qualitätsbeschreibung

Vorlage des Prüfungsberichtes jeweils bis zum 30. 09.

 

3.223 Prüfung der Organisation, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Verwaltung

Prüfung von Organisationsgrundlagen, Aufgaben und Produkten, der Ablauforganisation und der personalwirtschaftlichen Organisation, sonst. Einzelprobleme

Zielgruppe

Verwaltungsführung

Ziele

Gewinnung von Grundlagenmaterial für die Verwaltungssteuerung

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Prüfung von Organisationsgrundlagen    

1

Prüfung von Aufgaben und Produkten    

1

Prüfung der personalwirtschaftlichen Organisation

1

   

Erläuterungen

Bei der Prüfung der personalwirtschaftlichen Organisation handelt es sich um die Prüfung der Personalkostenkalkulation.1997 wurden keine weiteren nennenswerten Querschnittsprüfungen durchgeführt, 1999 sollen verschiedene Einzelprobleme, z. B. Grundsätze zur Anlagen- und Vermögensrechnung geprüft werden.

 

3.3     Produktgruppe Einzelprüfungen

 

3.31 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

1431

1432

1433

Prüfung von Zahlstellen

Prüfung der Einnahmen

Prüfung der Organisation, Ordnungsmäßigkeit, Zweck-mäßigkeit und Wirtschaftlichkeit einzelner Organisationseinheiten

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Einnahmen

41.080

22.695

59.262

38.195

41.002

22.713

Ausgaben

44.742

37.880

72.621

70.885

51.182

44.503

Überschuß / Defizit

-3.662

-15.185

-13.359

-32.690

-10.180

-21.789

Deckungsgrad

92%

60%

82%

54%

80%

51%

1434

1435

1436

Prüfung von Kostenrechnungen

Prüfung städtischer Bauten

Prüfung der Vorräte und Vermögensbestände der Stadt

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Einnahmen

27.360

13.311

18.216

32.965

22.873

10.363

Ausgaben

30.102

24.837

21.113

18.439

22.093

17.512

Überschuß / Defizit

-2.742

-11.526

-2.897

14.526

780

-7.150

Deckungsgrad

91%

54%

86%

179%

104%

59%

1437

1438

Prüfung von Vergaben und Prüfung von Anordnungen in Einzelfällen

Sonstige Prüfungen

   
Ergebnis 97 Ergebnis 98 Ergebnis 97 Ergebnis 98
Einnahmen

87.755

117.545

18.199

9.588

Ausgaben

103.480

98.829

23.336

20.383

Überschuß / Defizit

-15.725

18.716

-5.138

-10.795

Deckungsgrad

85%

119%

78%

47%

Produktgruppe insgesamt:

1430

Einzelprüfungen

Ergebnis 97

Ergebnis 98

Einnahmen

315.746

267.375

Ausgaben

368.669

333.268

Überschuß / Defizit

-52.923

-65.893

Deckungsgrad

86%

80%

 

3.32    Leistungskennzahlen

3.321 Prüfung von Zahlstellen

Jährliche Prüfung von 14 Zahlstellen

Zielgruppe

Fachbereiche mit Zahlstellen

Ziele

Überwachung der Zahlstellenverwaltung im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Stadtinformation am Bahnhof

1

1

 
Ortsvorsteher der Stadtteile Bosenheim, Ippesheim, Planig und Winzenheim

1

1

1

Gebührenkasse I des Ordnungsamtes

1

1

1

Gebührenkasse II des Ordnungsamtes (Brückes 1, Personenstandswesen)

1

1

1

Gebührenkasse für den Wochenmarkt

1

1

1

Schloßparkmuseum

1

1

1

Gebührenkasse der Stadtbücherei

1

1

1

Amt für Schul- und Kulturwesen

1

1

1

Jugendzentrum

1

1

1

Gebührenkasse der Bauverwaltung

1

1

1

Gebührenkasse des Schwimmbades Salinental

1

1

1

Gebührenkasse des Schwimmbades Bosenheim

1

1

1

Zahlstelle Bürgerinformationsbüro

1

1

1

Erläuterungen

Die Prüfung der Zahlstellen ist gesetzlich vorgeschrieben (§39 GemKVO, 1 x jährlich)

Qualitätsbeschreibung

Vorlage der Prüfungsberichte 1 x jährlich, spätestens 4 Wochen nach der Prüfung

 

3.322 Prüfung der Einnahmen

(soweit nicht im Rahmen der jährlichen Kassenprüfung): Prüfung der Erhebung von Steuern, Beiträgen, Gebühren, Nutzungsentgelten, Mieten, Pachten etc.

Zielgruppe

Fachbereiche, die Einnahmen einziehen

Ziele

Überwachung der ordnungsgemäßen und vollständigen Einnahmeeinziehung

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Prüfung der Erhebung von Grundbesitzabgaben, Gewerbesteuer und sonstigen Abgaben

10

3

5

Prüfung der Erhebung von Erschließungs-, Ausbau- und Kanalherstellungsbeiträgen

5

2

2

Prüfung von Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen sowie der Landeszuweisungen aus dem Investitionsstock      
Prüfung der Einziehung von Einnahmen als Aufgaben im Anordnungsbereich, insbesondere Verwaltungsgebühren, Sondernutzungsgebühren für Straßen, Verwarnungs- und Bußgelder      
Prüfung der Einziehung von Nutzungsentgelten für Obdachlosenunterkünfte

1

1

1

Prüfung der Einziehung von Einnahmen aus dem Betrieb von Parkeinrichtungen      
Prüfung der Ersätze für Kfz.-Benutzung (im Rahmen der Fahrtenbuchabrechnungen)

3

3

3

Prüfung der Einziehung von sonstigen Einnahmen

2

   
Prüfung der Einziehung der Personalkosten Schlachthof

1

   
Prüfung der Dienstwohnungsvergütungen und Nebenkosten

3

 

3

Prüfung der Einnahmen aus Vermietung, Verpachtung, Erbbaupacht      
Prüfung der Erhebung der Friedhofsgebühren      
Abrechnung überörtlicher Träger Jugendhilfe  

1

1

Abrechnung Schulkostenanteil  

1

1

Erläuterungen

Bei der Prüfung der Einziehung von sonstigen Einnahmen handelt es sich um die Prüfung der Abrechnung der Personalkosten mit den Stadtwerken.

 

3.323 Prüfung der Organisation, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit einzelner Organisationseinheiten

Prüfung von Organisationsgrundlagen, Aufgaben und Produkten, der Ablauforganisation und der personalwirtschaftlichen Organisation, sonst. Einzelprobleme

Zielgruppe

alle Fachbereiche, Verwaltungsführung

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Prüfung von Organisationsgrundlagen      
Prüfung von Aufgaben und Produkten - Organisation der Telekommunikation   1 1
Prüfung der Ablauforganisation      
Prüfung der personalwirtschaftlichen Organisation      
Prüfung von Einzelproblemen - Einnahmen privatrechtliche Entgelte Bauhof -   1 1
Prüfung spezieller EDV-Programme      

Erläuterungen

Einzelprüfungen bestimmter Organisationseinheiten wurden bisher nur in geringem Umfang vorgenommen.

 

3.324 Prüfung von Kostenrechnungen

Prüfung aller Kostenrechnungen (soweit dies nicht im Rahmen der Prüfung der Jahresrechnung erfolgt)

Zielgruppe

alle Fachbereiche

Ziele

- Gewinnung von Grundlagenmaterial für die Steuerung der Fachbereiche

- Prüfung der Grundlagen zur Gebühren- und Entgeltkalkulation

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Amt 10 1 1 1
Ämter 20, 21 und 23      
Ämter 30, 32 1 1 1
Amt 40 1 1 1
Amt 50   1 1
Amt 51 1 1 1
Ämter 60, 61, 65, 66 und 67   1 1
Amt 68     1

Erläuterungen

Bis März 1999 lagen dem RPA die Auswertungs- und Erläuterungsberichte der Ämter 10, 14, 32, 50,51 und 60 für das Jahr 1997 vor. Diese Berichte wurden überwiegend im Rahmen der Prüfung der Jahresrechnung 1997 geprüft. Vom Bauhof wurde bisher für das Jahr 1997 kein Kostenrechnungsabschluß und kein dazugehörender Auswertungs- und Erläuterungsbericht vorgelegt.

 

3.325 Prüfung städtischer Bauten

Technisch-wirtschaftliche Prüfung des Vorentwurfs mit Kostenvoranschlag, Prüfung der Ausführung und Abrechnung städt. Bauten, Prüfung von Verwendungsnachweisen

Zielgruppe

technische Ämter der Bauverwaltung, Bauherren

Ziele

Ordnungsgemäße und wirtschaftliche Durchführung städt. Baumaßnahmen

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Technisch-wirtschaftliche Prüfung des Vorentwurfs mit Kostenvoranschlag      
Prüfung der Ausführung und Abrechnung städtischer Bauten einschl. Schlußrechnungen

160

180

170

Prüfung von Verwendungsnachweisen

1

1

1

Qualitätsbeschreibung

Prüfung spätestens 5 Tage nach Vorlage des Vorentwurfs, der Abrechnung oder des Verwendungsnachweises

 

3.326 Prüfung der Vorräte und Vermögensbestände der Stadt

Prüfung von Lägern und Beständen, Prüfung von Geschäften des Grundstücksverkehrs und des städt. Grundvermögens

Zielgruppe

Ämter 10, 23, 68, sonstige Fachbereiche

Ziele

Ordnungsgemäße Verwaltung städt. Vermögens

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Prüfung des Getränkelagers des Hauptamtes

1

 

1

Ordnungs-, Lager- und Bestandsprüfung beim Bauhof  

1

 
sonst. Bestandsprüfungen      
Prüfung von Geschäften des Grundstückverkehrs      
Prüfung städt. Grundvermögens

1

1

1

 

3.327    Prüfung von Vergaben und Prüfung von Anordnungen in Einzelfällen

Prüfung von Vergaben nach VOB und VOL, Prüfung der Festsetzung und Zahlbarmachung von Löhnen, Vergütungen, Gehältern und sonst. Leistungen an städt. Bedienstete

Zielgruppe

Amt 10, Fachbereiche mit Auftragsvergaben

Ziele

- Ordnungsgemäße Durchführung von Auftragsvergaben nach den vergaberechtlichen Bestimmungen

- Ordnungsgemäße Abwicklung und Abrechnung von Beihilfen, Fahrtkostenzuschüssen etc.

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Prüfung von Auftragsvergaben Lieferungen und Leistungen (ausgenommen Bauleistungen)

120

55

70

Prüfung von Auftragsvergaben für Bauleistungen

150

220

200

Prüfung von Beihilfen

150

150

150

Prüfung von Reise- und Fahrtkosten, Trennungsgeldern

1

31

30

Prüfung von Einstellungen, Eingruppierungs- und Höhergruppierungsberechnungen

100

56

50

Prüfung der Zahlbarmachung von Löhnen, Vergütungen und Gehältern, Ruhegeld und Ehrensold  

2

 
Prüfung der Umlage der Sammelnachweise und Deckungskreise

6

6

3

Qualitätsbeschreibung

Prüfung spätestens 1 Tag nach Eingang des Prüfungsgegenstandes, sofern nicht der Umfang eine längere Bearbeitungszeit erforderlich macht.

 

3.328 Sonstige Prüfungen

Prüfungen für Dritte, z. B. Verein für Berufsvorbereitung

Zielgruppe

Verschiedene Fachbereiche, Vereine oder Verbände

Ziele

Überwachung und Prüfung der Kassenführung der betreffenden Einrichtung

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Prüfung der Kasse des Vereins für Berufsvorbereitung   1 1
Belegprüfung bei der Stadtkasse   1  
Prüfung des Abwasserverbandes Unterer Appelbach      

Qualitätsbeschreibung

Prüfungsbericht spätestens 4 Wochen nach Auftragseingang

 

3.4     Produktgruppe Beratung

3.41    Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

      1441

      1442

      Organisationsberatung, Betriebsberatung

      Beratung in Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen

      Ergebnis 97

      Ergebnis 98

      Ergebnis 97

      Ergebnis 98

      Einnahmen

      62

      5.073

      62

      1.178

      Ausgaben

      3.137

      3.113

      3.132

      3.114

      Überschuß / Defizit

      -3.074

      1.960

      -3.070

      -1.936

      Deckungsgrad

      2%

      163%

      2%

      38%

      Produktgruppe insgesamt:

      1440

      Beratung

      Ergebnis 97 Ergebnis 98
      Einnahmen

      125

      6.251

      Ausgaben

      6.269

      6.227

      Überschuß / Defizit

      -6.144

      24

      Deckungsgrad

      2%

      100%

 

3.42    Leistungskennzahlen

3.421 Organisationsberatung, Betriebsberatung

Organisationsberatung zu Regelungen organisatorischer, finanz- und betriebswirtschaftlicher Art

Zielgruppe

alle Fachbereiche

Ziele

- komplettes Beratungsangebot

- Erfüllung der im Auftrag vereinbarten Zielsetzung, Kundenzufriedenheit

- im Wettbewerb mit privaten Anbietern bestehen

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Organisationsberatung zu Regelungen organisatorischer, finanz- und betriebswirtschaftlicher Art

7

16

15

Erläuterungen

Gemeint sind Organisationsberatungen zu Einzelfragen (soweit nicht im Rahmen der Maßnahmen zum NSM, siehe Produkt-Nr. 141500). Auch hier ist in der Verwaltung darauf hinzuweisen, daß durch das Amt 14 Organisationsberatungen durchgeführt werden können. Im Jahr 1998 wurden insbesondere folgende Maßnahmen durchgeführt (werden teilweise 1999 fortgesetzt):

- Erstellung einer Datenbank für das Telefonverzeichnis

- Präsentation der VHS im Internet und Intranet

- Erstellen des Haushaltsplans im Intranet und auf CD-ROM

- Downloads und Hilfen für Fachdienststellen.

 

 

3.422 Beratung im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen

Beratung zum wirtschaftlichen Einsatz der Datenverarbeitung, Beratung zu Einzelfragen des Haushalts- Kassen- und Rechnungswesens

Zielgruppe

alle Fachbereiche

Ziele

- komplettes Beratungsangebot

- Erfüllung der im Auftrag vereinbarten Zielsetzung, Kundenzufriedenheit

- im Wettbewerb mit privaten Anbietern bestehen

Leistungsbeschreibung

Anzahl

1997

1998

1999

Beratung zum wirtschaftlichen Einsatz der Datenverarbeitung

3

3

3

Beratung zu Einzelfragen des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens  

5

5

Erläuterungen

Gemeint sind zu Beratungen im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen zu Einzelfragen (soweit nicht im Rahmen der Maßnahmen zum NSM). Auch hier ist in der Verwaltung darauf hinzuweisen, daß durch das Amt 14 Organisationsberatungen durchgeführt werden können. Beratungsleistungen wurden insbesondere zu folgenden Themen erbracht:

- Übertragung von Haushaltsmittel

- Interne Leistungsverrechnungen

- Zusätzliche Vertragsbedingungen zur VOB

- Abrechnung mit den Stadtwerken im Tiefbaubereich.

 

4.     Kostenartenrechnung

 

Kostenart

Plan

DM

Ist

DM

4100 Beamtenbezüge

285.000,00

301.455,11

4140 Angestelltenvergütungen

6.100,00

5.004,52

4300 Erstattung Personalnebenkosten

253.700,00

195.300,00

4340 Versorgungskasse Angestellte

300,00

195,54

4440 Sozialversicherung Angestellte

1.500,00

1.070,50

4500 Beihilfen

80.000,00

65.177,55

Personalkosten insgesamt

626.600,00

568.203,22

5010 Unterhaltung Verwaltungsgebäude

0,00

0,00

5310 Miete intern

33.800,00

33.800,00

5410 Grundbesitzabgaben

0,00

0,00

5420 Sonst. Bewirtschaftungskosten

0,00

0,00

5440 Grundstücks- und Gebäudeversicherung

700,00

0,00

Gebäudekosten insgesamt

34.500,00

33.800,00

5210 Unterhaltung Büroeinrichtung

2.470,00

0,00

5620 Aus- und Fortbildung

16.000,00

8.999,53

6460 Haftpflicht- und Eigenschadenversicherung

3.700,00

0,00

6500 Bürobedarf

13.200,00

14.254,92

6520 Post- und Fernmeldegebühren

9.300,00

8.143,14

6530 Bekanntmachungskosten

400,00

604,22

6540 Reise- und Fahrtkosten

4.000,00

292,09

6550 Prüfungs- und Beratungskosten

5.400,00

5.400,00

6560 Personalbedarfsplanung

9.710,00

9.710,00

6571 Sächliche Ausgaben TUIV

10.060,00

10.174,47

Geschäftsausgaben insgesamt

74.240,00

57.578,37

6790 Verwaltungskostenbeiträge

1.600,00

1.600,00

insgesamt

736.940,00

661.181,59

Erläuterungen zu den wesentlichsten Zahlen:

Das Ist-Ergebnis bei den Personalkosten bleibt mit rd. 58 TDM hinter den Planzahlen zurück. Dies liegt vor allen Dingen daran, daß die Personalnebenkosten weitaus geringer waren, als ursprünglich angenommen. Bei den Beamtenbezügen selbst ist der ursprünglich von uns vorgeschlagene Ansatz durch das Hauptamt erheblich gekürzt worden, weil die 3. Sachbearbeiterstelle im ganzen Jahr 1998 nicht besetzt war. Daraus ist auch die Überschreitung der Planzahl zu erklären. Die Stelle im Rechnungsprüfungsamt soll in Kürze besetzt werden, so daß im Jahr 1999 und in den Folgejahren mit höheren Personalkosten zu rechnen ist.

Die Gebäudekosten werden über Umlage durch das Hauptamt verrechnet. Wir hatten vorgeschlagen, die von den Fachdienststellen beeinflußbaren Kosten (wie Energie, Reinigung etc.) nicht nach Umlageschlüsseln sondern direkt abzurechnen. Dies ist offenbar für das Jahr 1998 nicht geschehen.

Wir haben der Einfachheit halber zu den Geschäftsausgaben auch die Aus- und Fortbildungskosten sowie die Unterhaltungskosten für Büroeinrichtungsgegenstände gezählt. Der Planansatz wurde um rund 16 TDM unterschritten. Dies liegt auch daran, daß aus 1997 nicht verbrauchte Haushaltsmittel übertragen werden konnten, die einen Teil der Geschäftskosten im Jahr 1998 abdeckten.

Bad Kreuznach, den 30.03.99

I. A.

 

(Fluhr)